Mit der Performance east of what? ehrt caner teker aus türkisch-deutscher Perspektive die «köçekler», junge, androgyne Tänzer im Osmanischen Reich des 18. Jahrhunderts, die auch als Sexarbeiter bekannt waren. east of what? untersucht ihre Geschichten als queere Subjekte, wie sie sich darstellten und gesehen wurden. Das Stück verwebt sinnliches Bewegungsvokabular und fordert so sexualisierende und orientalisierende Blicke heraus. Aus der Vibration des Shimmys, einer Grundbewegung west-asiatischer Tänze, entsteht eine kontinuierliche Variation, die sich zwischen dem Publikum im Raum entfaltet. Im Zusammenspiel mit der Ambient Hardcore Musik von Nazanin Noori entsteht ein sensorisches Konzert, das das Publikum in Zeug*innenschaft nimmt. In dieser Nähe widmet sich das Stück Zugehörigkeiten jenseits fixierter Identitäten und sucht andere Zugänge zu Erinnerungspraktiken.
Choreographie, Performance, Bühne | caner teker |
Komposition, Live Musik | Nazanin Noori |
Licht Design, Bühne | Shaly Lopez |
Kostüm | Olivia Ballard |
Dramaturgie | Stanton Taylor |
Outside Eye | Ligia Lewis |
Alle anzeigen | … |
Produktion | caner teker / PARASITES PROJECTS |
Co-Produktion | PACT Zollverein, HAU Hebbel am Ufer |
Gefördert von Kunststiftung NRW, Düsseldorf. Funded by the Ministry of Culture and Science of the State of North Rhine-Westphalia. Supported by NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste e.V. Funded by Fonds Darstellende Künste with funds of the federal government commissioner for culture and media. Supported by Theaterhaus Berlin Mitte. |